Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom

"Aus der wahren Quelle trinken" - unter diesem Motto pilgerten 37 Marktoberdorfer Ministranten zur Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Anders als die anderen Ministranten der Diözese fuhren wir nicht mit dem Bus, sondern wählten die schnellere Variante: das Flugzeug. Am Montagmorgen ging es los und schon am Nachmittag feierten wir mit allen Ministranten der Diözese Augsburg den Eröffnungsgottesdienst mit dem ehemaligen Bischof Viktor Josef Dammertz in Sankt Paul vor den Mauern.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des CIM (Coetus Internationalis Ministrantium) fand am Dienstag ein Jubiläumstreffen auf dem Petersplatz statt. Dabei wurde auch die Statue des Heiligen Tarsitius (Schutzheiliger der Ministranten) gesegnet.

Am Mittwoch war es dann endlich soweit: die Generalaudienz mit Papst Benedikt stand auf dem Programm. Mit gefühlten 100.000 anderen Ministranten (leicht zu erkennen an ihren bunten Pilgertüchern) machten wir uns mit der Metro auf den Weg zum Petersplatz. Obwohl wir relativ weit hinten standen und dadurch von seiner Predigt nicht allzu viel mitbekommen haben, war es dennoch ein unbeschreibliches Gefühl, den Papst aus nächster Nähe in seinem Papamobil vorbeifahren zu sehen und ihn mit so vielen Gleichgesinnten zu bejubeln.

Die restlichen Tage "gehörten" der wunderbaren Stadt Rom: Kolosseum, Forum Romanum, Vatikanische Museen, Trevi-Brunnen, Pantheon - dort gibt es im Café Giolitti das beste Eis der Welt, Piazza Navona - dort sahen wir abends eine Miss Roma Wahl - und die Spanische Treppe, dort sangen die deutschen Ministranten Fußballlieder…

Alles in allem war die Pilgerreise in die Ewige Stadt ein unvergessliches Erlebnis: zum einen natürlich wegen der vielen bekannte Sehenswürdigkeiten, zum anderen aber auch wegen dem Gefühl der Gemeinschaft und Verbundenheit im Glauben mit so vielen anderen jungen Leuten.

Theresa Pachonik

Gruppenfoto vor dem Petersdom