Das "alte" Zeltlager der Minis St. Magnus
Das Zeltlager hat eine lange Tradition bei den Minis. Es wird schon seit 1989 durchgeführt und dauert ca. 5 Tage. Von 1989 bis 2002 fand es meist in der 2. Sommerferienwoche an der Wertach bei Geisenhofen statt. Da der Zeltplatz nicht weit von der St. Magnus Kirche entfernt ist, konnten wir mit dem Fahrrad zum Zeltplatz fahren.
Wenn wir endlich da waren, ging es ans Aufbauen der Gemeinschaftszelte, bei dem die größeren Minis und einige Väter halfen. Die Essensvorräte müssen vom Pfarrheim mit dem Auto zum Zeltplatz befördert und das Dixiklo an die richtige Stelle transportiert werden. Wenn alle Zelte aufgebaut waren, wurde noch die Feuerstelle ausgehoben. Doch seit 2003 zelten wir bei auf dem Zeltplatz "Mangmühle" am Forggensee. In einem Haus sind Toilettenanlagen und ein Vorratsraum angebracht. An dem angebauten Unterstand ist ein immer trockener Platz für ca. 40 Personen. Aber bevor wir zelten können, müssen viele Vorbereitungen getroffen werden. Das Essen muss eingekauft werden, der Zeltplatz gemietet werden, Anmeldungsschreiben müssen geschrieben werden usw. Gott sei Dank ist bei den vielen Zeltlagern noch nie etwas Ernstes passiert ist, bis auf ein paar blaue Flecken vielleicht. Das Highlight jedes Zeltlagers sind natürlich die Nächte. Das traditionelle "Fahneklauen" ist für die meisten Minis ziemlich Nerven aufreibend. Andere Gruppen haben es sich nämlich zum Ziel gemacht, die Fahne, die auf einem Masten hängt zu stehlen und sie gegen ein Pizzaessen einzutauschen. Bei diesen nächtlichen Überfällen sind kleine Rangeleien nicht selten, denn schließlich wird die Fahne bis aufs letzte verteidigt. Stündlicher Nachtwachenwechsel ist da notwendig und eine gut organisierte Truppe, die bei Trillerpfiff einigermaßen schnell zur Hilfe eilt. Das Essen kochte man bis vor ein paar Jahren immer in einem großen Zelt, auf dem Lagerplatz. Die letzten zwei Jahre leistete man sich den Luxus, z. B. Pizza zu bestellen, Leberkäsesemmeln zu holen etc. Die Esszeiten im Zeltlager heben sich meistens von denen daheim ab. Das Frühstück beginnt meistens um ca. 9.00 Uhr. Zum Mittagessen kommt man frühestens 14.00 Uhr. Dafür gibt es das Abendessen meist erst um ca. 21.00 Uhr, was natürlich auch vom Wetter abhängig ist.
Simon Behr
ehem. Ministrant

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