Die Übernachter
Wieder einmal Freitagmittag. The1, Christian und Stefan kommen völlig fertig von der Arbeit heim. Zur selben Zeit regen sich Terry2, Josi3 , Mona4, Patrick und Fia5 noch über die Dummheit der Lehrer auf und sind mit den Nerven am Ende, denn sie checken mal wieder gar nichts und sind mit den Gedanken schon im lang erhofften Wochenende. Mona schaut schon zum tausendsten Mal auf die Uhr und stellt fest, dass die Zeit einfach nicht vergehen will. Doch dann kommt der erlösende Gong, auf den jeder schon seit Montagmorgen, 8.00 Uhr, wartet. Die fünf reißen ihre Sachen wie beim Sommerschlussverkauf an sich und stürmen aus der Schule. „ENDLICH WOCHENENDE!“ schreien sie über den Schulhof. Zuhause angekommen, schmeißen sie ihre Sachen in die Ecke, in der Hoffnung, dass sie diese am Montag wiederfinden und chillen erst einmal eine Runde. Plötzlich fällt ihnen auf, dass das Wochenende ziemlich langweilig wird, denn sie haben noch nichts vor. Da klingelt auf einmal das Telefon. Terry schleppt sich zum Hörer und fragt sich genervt, wer das sein könnte. Sie stellt fest, dass The sie kontaktiert hat und ihre Stimmung hebt sich. Sie reden erst einmal eine dreiviertel Stunde über Gott und die Welt und kommen dann auf The‘s übliches Thema: ÜBERNACHTEN.
Plötzlich, ein gellender Schrei durchs ganze Haus, Terrys Ma bekommt fast einen Herzstillstand und rennt zu ihrer Tochter, doch es stellt sich heraus, dass es nur ein Freudenschrei war, denn The hat wiedermal das Wochenende gerettet. Superwomen. Auch die anderen werden kontaktiert und freuen sich riesig auf die Übernachtung. Um 19 Uhr treffen sich dann alle am Pfarrheim. Natürlich kommen einige zu spät und so warten Terry, The und Josii. draußen in der Kälte, wobei man erwähnen muss, dass Josii. nur ein kurzes T-Shirt trägt, denn er meint, dass es doch gar nicht so kalt sei. Terry und The schauen sich an, als wäre Josii. ein Marsmensch und hätte zwei grüne Antennen, denn ihnen ist ziemlich kalt. Nach einiger Zeit kommen die anderen auch und die drei Pünktlichen dürfen sich erst einmal die schönsten Ausreden anhören. Die acht schmeißen ihre Sachen in den Miniraum und gehen (falls man das noch gehen nennen kann, denn alle lachen sehr viel) von dort aus zum Aldi. Alle, außer Stefan, der fährt, denn Mann kann laufen, nur Stefan, der nicht. Beim Aldi angekommen, schnappt sich Josii. sieben Einkaufwägen. Er lädt seinen Wagen gleich mit „Tropic Fruit“ voll. Während Josii. schon weiter einkauft, als gäbe es kein Morgen mehr, sind Terry, Fia, Mona und The damit beschäftigt, die Einkaufswägen wieder auszuladen und sie wieder raus zu bringen. Danach stürzt sich Fia auf „ihre“ Mohrenköpfe, The und Mona auf die Pistazien und Terry steht heulend vor dem Regal, denn es gibt keine Brause mehr. Dann sammeln die Mädels noch schnell die Jungs ein, die sich in die Obst- und Gemüseabteilung verirrt haben. An der Kasse beginnt das große Zittern. REICHT DAS GELD? Als die Verkäuferin freudig den Preis 24,86 € verkündet, würden die acht der Verkäuferin am liebsten um den Hals fallen. Dies alles wird von den restlichen Aldibesuchern mit skeptischen Blicken beobachtet. Alles in die Tüten gestopft, dürfen Josii., Christian und Patrick die Tüten zum Pfarrheim schleppen, denn Stefan möchte sein Auto, das gar nicht seines ist, nicht unnötig abnutzen. Auf dem Weg verliert Josii. fast seine Hose und Fia die Mohrenköpfe. Endlich angekommen schmeißen sie einfach alles in den Miniraum und düsen ab zum „Mcii.“, auch diesmal wieder sehr umweltbewusst, zu Fuß. Auf dem Weg bekommen alle, besonders Mona und The, wieder mal einen Lachflash, denn Josii. macht nur Blödsinn. Angekommen beim Mcii., müssen die Mädels erst einmal in Scharen auf‘s Klo. Danach sichern sie sich gleich den Geburtstagstisch und The holt währenddessen das Essen, was der größte Fehler aller Zeiten war, denn The schafft es wiedermal, das Mcii.Personal völlig zu überfordern. Nach gefühlten 20 Stunden schafft es die Verkäuferin dann doch, The das richtige Essen zu geben. Kurz bevor die acht das Mcii. verlassen, holen sich alle noch schnell ein Eis, was sie nach 5 Minuten schon wieder bereuen, denn als sie draußen stehen, stellen sie fest, dass es schneit. Ups! Auf dem Nachhauseweg stellt Terry fest, dass wir die einzig Jungen im Mcii. waren und die anderen Besucher ihrer Meinung nach schon sehr alt waren (man muss aber wissen, dass für Terry alle Personen, die über 25 sind, alt sind).Wieder im Pfarrheim angekommen, wird erst mal alles, inkl. Sofas, in den „Minisaal“ rübergeschleppt. Die Mädels schnappen sich sofort die grüne Couch, was zwar ziemlich eng zu viert ist, aber trotzdem schön bequem. Der erste Film wird eingelegt und langsam kehrt Ruhe ein. Wenn Sie jetzt denken, das bliebe die ganze Nacht so, dann haben Sie sich geirrt, denn nach zehn Minuten schreit Josii. „Langweilig!“, Mona und The suchen ihre Pistazien, Terry ist immer noch völlig am Ende, da sie keine Brause hat, und Fia trauert ihren Mohrenköpfen nach, die jetzt allein am Aldiparkplatz liegen. So geht es noch die ganze Nacht weiter: Der eine will wieder was zu trinken, die Mädels trauen sich nicht alleine auf‘s Klo, Josii. ist traurig, da er keine „Tropic Fruit“ mehr hat, ... . So vergeht die Zeit, es ist ein Uhr, dann schon drei und im Nu ist es schon wieder acht Uhr. Jetzt wird erst mal diskutiert, was das Frühstück werden soll: Chips mit Cola oder doch Lebkuchen und Pistazien? Erst danach wird die Verwüstung erschrocken festgestellt und die acht entscheiden sich, lieber noch einen Film anzuschauen, als aufzuräumen. Doch irgendwann begreifen sie, dass sie mal aufräumen müssen und so wird erst mal Musik eingelegt und alles sauber gemacht. So gegen elf Uhr packen alle ihre Sachen und fahren müde, aber glücklich nach Hause und freuen sich schon auf das nächste Wochenende, denn da findet sicherlich die nächste Übernachtung statt.
Ramona Künzel, Theresa Heinz
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1 Theresa Heinz
2 Theresa Prexl
3 Franz-Josef Stölzle
4 Ramona Künzel
5 Sophia Enzinger

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